AJZ Neubrandenburg: Für den Erhalt emanzipatorischer Projekte – Solidarität mit dem Utopia e.V.

Der Verein Utopia leistet seit 15 Jahren antifaschistische Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit in Frankfurt Oder.
Seine Räumlichkeiten stellt er für selbstbestimmtes Leben, Projekte und natürlich zum Treffen von Gleichgesinnten bereit. Desweiteren gibt es eine Flüchtlingsberatung und eine Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt.
Für Konzerte, Parties, Bandproben, sportliche Betätigung, usw. steht der Veranstaltungsraum ‚Garage‘ zur Verfügung.

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Und warum erzählen wir euch das?! Weiterlesen

Interview mit dem A-Radio

 

Hier könnt ihr euch ein Interview mit dem A-Radio runterladen.

Das Interview dreht sich um libertäre Strukturen in Frankfurt (Oder) und

um die Kampagne „Für einen linken Freiraum in Frankfurt (Oder)“

 

Solidaritätserklärung des dielinke.SDS Viadrina

Eine alternative Jugendkultur ist in Frankfurt (Oder) nahezu nicht vorhanden!

Der einzige Träger einer solchen Jugendkultur ist der Utopia e.V., dieser muss aber seinen kulturellen Freiraum bis Ende September räumen. Ist das gut? Eher nicht so.

Sollte die Stadt Frankfurt (Oder) das gut finden? Etwas schwieriger: Wenn sie weniger Antifaschismus, weniger Kultur, weniger Musik, weniger Lebendigkeit, weniger aktive Zivilgesellschaft, weniger Partizipation und weniger Solidarität innerhalb der Stadt möchte, dann schon. Wir aber sind der Meinung, dass die Stadtverwaltung das anders sehen sollte.

Daher appellieren wir an die demokratischen Fraktionen innerhalb der Stadtverordnetenversammlung sich für einen Fortbestand eines alternativen Freiraums, getragen vom Utopia e.V. einzusetzen.

Der dielinke.SDS Viadrina jedenfalls wird Utopia jederzeit unterstützen und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Hoch die Solidarität! Venceremos!

Solidaritätserklärung der Partei DIE LINKE mit dem Verein Utopia e.V.

Lieber Utopia e.V.,

Liebe UtopistInnen,

mit großer Bestürzung haben wir von dem Ende des Probe- und Veranstaltungsraums „Garage“ erfahren. Auch das damit verbundene drohende Aus der Vereinsräume und des Kontaktladens, welcher nicht nur als Büro, sondern auch als Treff- und Anlaufpunkt für viele Projekte und Initiativen des Vereins genutzt wird, besorgt uns sehr. Auf diese Tatsachen und bevorstehenden Veränderungen kann es nur eine Antwort geben: Unsere volle Solidarität! Gerne wollen wir euch bei der Lösung dieser Probleme helfen und unterstützen. Weiterlesen

Impressionen von den Aktionstagen „Mobiles Wohnzimmer“

Bild

Die Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ sind nun vorbei. Wir wollen folgend ein paar Impressionen teilen:

 

Alle Photos von Christoph Löffler – chloephoto.de

MOZ Artikel: Verein Utopia kämpft um Existenz

In einem gemütlichen und mobilen Mini-Wohnzimmer mit Couch, Tisch und allem, was sonst noch so dazugehört, informiert der Verein Utopia derzeit an verschiedenen Orten der Stadt über seine Arbeit: über die vom Verein auf die Beine gestellte Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, das Beratungsangebot für Flüchtlinge, über sein Engagement im Jugend-, Bildungs- und Kulturbereich. Die schöne Atmosphäre wollen die Vereinsmitglieder dafür nutzen, um möglichst viele Frankfurter auf einen ernsten Umstand aufmerksam zu machen.Denn der von Utopia für Konzerte, Workshops, Bildungsveranstaltungen und Theatervorstellungen genutzte Veranstaltungsraum „Garage“ in der Berliner Straße muss Ende September schließen.

Den ganzen Artikel gibts auf moz.de

Veröffentlicht unter Presse

Erfolgreicher Auftakt der Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ des Utopia e.V.

Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ haben begonnen / Utopia bald auf der
Straße / Vorstellung des Dokumentationstheaters „Asyl-Monologe“

Am heutigen Donnerstag startete der Utopia e.V. die Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ in Frankfurt (Oder). Mit Couch, Stehlampe und Teppich ausgerüstet, schlugen die Mitglieder des Vereins und ihre Sympathisant*innen an verschiedenen Orten der Stadt ein Wohnzimmer auf. Von Donnerstag bis Samstag will der Verein mit dem „Mobilen Wohnzimmer“ mit Interessierten ins Gespräch kommen, diskutieren, Musik machen und vor allem seine Freirauminitiative vorstellen. Anlass sind massive Mieterhöhungen für die Räume des Vereins und die Kündigung des Veranstaltungsraum Garage. Weiterlesen

Peter Fritsch erklärt sich solidarisch mit der Freiraumkampagne des Utopia e.V.

Solidaritätsbekundung des Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und ehemaligen Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder), Peter Fritsch

Der Utopia e.V. hat sich in den letzten 15 Jahren beherzt und  mit großem Engagement für eine demokratische Zivilgesellschaft und eine kompromisslose und aktive Ablehnung aller Aktivitäten von Neo-Nazis und deren Sympathisanten eingesetzt.

So hat der Utopia e.V. innerhalb des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ den Dialog zwischen Stadt und Zivilgesellschaft angeregt und gemeinsam mit anderen demokratischen Kräften der Stadt zu einem breiten antifaschistischen Bündnis gegen die Aufmärsche der neonazistischen NPD im März und November 2012 mobilisiert.
Derartige Bündnisse sind der Ort des Austausches über die jeweiligen Standpunkte verschiedener Akteure, aber auch der Ort für die Erkenntnis, dass wir das  gleiche Ziel verfolgen: eine  Gesellschaft ohne die menschenverachtende Hetze der Neonazis. Als ehemaliger  Stadtverordnetenvorsitzender sehe ich mit Stolz und Dankbarkeit  auf die beiden von Frankfurtern und Frankfurterinnen blockierten Neonaziaufmärsche zurück.

Mit vielen Projekten in der Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit sowie der Beratungsarbeit für Flüchtlinge und Betroffene rechter Gewalt hat der Utopia e.V. die Stadt stets bereichert. Das Engagement der ehrenamtlichen UnterstützerInnen braucht aber auch einen Raum, um sich zu entfalten. Daher unterstütze ich die Bemühungen des Vereins wieder  einen bezahlbaren, selbstverwalteten Raum zu erhalten,  nachdem die bisherigen Räumlichkeiten durch Erhöhung der Miete nicht mehr finanzierbar sind.
Jugendliche und junge Erwachsene benötigen Freiräume, in denen sie sich zusammenfinden können und gemeinsam diskutieren können. Der Anspruch des Vereins, in von ihnen selbstorganisierten und verantworteten Diskursen zu Entscheidungen zu kommen, spricht für ihre Vorstellung von der Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen. Jugendliche erfahren hierdurch direkte Mitsprache in demokratischen Prozessen auf kommunaler Ebene.

Es ist mir ein Bedürfnis, dieses Engagement ausdrücklich zu unterstützen.

Auch in Zeiten kommunaler finanzieller Engpässe und Nöte dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Demokratie ständig durch eine starke Zivilgesellschaft gestützt und gefördert werden muss.

Daher bitte ich die Stadt und andere Verantwortliche, dazu beizutragen, dass die Arbeit des Vereins auch in Zukunft gesichert ist.

Im Juni 1014,   Peter Fritsch